Dein persönliches Buch der Schatten

In der Welt von Charly Cutter spielen Zaubersprüche, Elixiere und Rituale eine große Rolle. Daher werden hier viele Zauber preisgegeben, die du in dein eigenes Buch der Schatten aufnehmen kannst. Charly begegnet schon sehr früh der Magie und hält alles fest, von dem er liest oder was ihm durch den Kreis der Zwölf beigebracht wird, nachdem ihm offenbart wurde, dass es da eine magische Vergangenheit gab.

Charly will in die Fußstapfen seiner Mutter treten, und Othilia setzt alles daran, ihm die nötige Ausbildung zuteil werden zu lassen, sodass er eines Tages ihr, Moira Grace Moore höchstpersönlich, die Stirn bieten kann. Denn da gibt es diese Selbsterfüllende Prophezeiung, die früher oder später nicht nur sein Leben durcheinander bringen wird.

Das Gute und das Böse müssen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, nachdem Haglot zum dunkelsten Fleck auf der Landkarte der magischen Welt geworden ist. Daher sei auch du darauf vorbereitet und sammle alle wichtigen Dinge in deinem persönlichen Buch der Schatten.

Hier werden fortan Tabitha und Magnus Lockhardt, sowie viele weitere Hexen und Zauberer ihr Wissen preisgeben! Mit jeder Veröffentlichung eines neuen Charly Cutter Abenteuers wird auch dieses Buch der Schatten wachsen, dass du gerne übernehmen kannst.

Mit Kindern durch das Hexenjahr ist auf Amazon als Paperback und E-Book erhältlich.

Zauber und Rituale aus den Charly Cutter Büchern

Was bedeuten uns Rituale

Neben den acht Jahreskreisfesten, den 13 Voll- und Neumonden, spielen auch weitere Rituale im Leben von Hexen und deren Familien eine große Rolle. Rituale verleihen uns ein Gefühl von Ordnung und Kontinuität, von Zugehörigkeit und Spiritualität, und verbinden uns mit der magischen Gemeinschaft, in der wir leben und durch die wir unsere Mitte finden. Die starken Veränderungen und das allmähliche Zerbrechen von Gesellschaftsformen führen dazu, dass wir unseren Halt verlieren und unsere Rituale uns fremd werden. Daher ist es unerlässlich, unsere Kinder schon so früh wie möglich in unsere Rituale und in unser spirituelles Leben mit einzubeziehen. Heute haben viele Feste an Inhalt und Wahrhaftigkeit verloren, oft werden nur noch leere Hüllen von Festen gefeiert, deren Bedeutungen in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen sind. Dabei ist es gar nicht mal so schwer, den Sinn der Jahreskreisfeste aber auch der Rituale zu leben und sie mit Leben und Spiritualität zu erfüllen.

Rituale sollten ein fester Bestandteil unseres Lebens sein, denn sie bieten uns die Möglichkeit zu wachsen, zu lernen und unser innerstes Selbst (und den Atem der Göttin – der Mutter Erde) zu erfahren. Hier beschreibe ich die wichtigsten Rituale, die in keiner Hexenfamilie fehlen dürfen. Dabei ist es jedoch wichtig, die Rituale nicht unbedingt 1:1 zu übernehmen; vielmehr macht es Sinn, wenn sich jede Familie eigene Rituale und dazugehörige Texte schafft – denn nichts ist stärker als ein Familienritual, dass die Familie selbst hervorgebracht hat. Ähnlich wie die Jahreskreisfeste vermitteln uns auch die Rituale den Zyklus der Zeit und des Jahres, da sich viele Rituale alljährlich wiederholen. Manche Rituale erlebt man auch nur ein einziges Mal in seinem Leben und denkt mit Freude daran zurück, wenn man beispielsweise seinen Freunden oder Kindern davon erzählt. Auch die eigene Initiation in den Kreis der Hexen bleibt unvergessen, zumal diese – je nach Hexentradition – bis zu viermal wiederholt und somit vertieft werden. Jede Initiation weist uns daraufhin, dass wir in letzter Zeit gereift sind, dass unser Samen allmählich erste Früchte hervorbringt. Kinder ab dem 8. Lebensjahr können selbst bestimmt entscheiden, ob sie in den Kreis der Hexen aufgenommen werden wollen; und es ist kein Weltuntergang, wenn sich ein Kind mal dagegen entscheidet. Kinder, die jedoch mit den Ritualen und Festen aufwachsen, treffen die richtigen Entscheidungen – und zwar ihr gesamtes Leben lang. Sie wissen um die Bedeutung der einzelnen Feste und Rituale, und wissen auch, was sie für sich aus diesen Ritualen herausziehen können: ein Wachstum des eigenen Ichs!

Denn Magie verändert zuerst das eigene Selbst – Rituale lassen uns und unsere Kinder in einer Welt aufgehen, die an alte Werte und Substanz festhält, ohne sie für etwas anderes aufzugeben, was von den anderen als Feste bezeichnet wird. Insbesondere das Gemeinschaftsleben innerhalb der Familie wird durch Rituale verstärkt. Es ist wie ein Band, das sich um uns zieht. Wir, die in diesem Familienkreis stehen, wissen, dass wir uns auf den jeweils anderen verlassen können. Kinder in Hexenfamilien sind nicht nur Statisten, sie sind auch keine fremdbestimmten Geschöpfe, sondern werden schon früh in Entscheidungen mit einbezogen oder mit Verantwortung bedacht.

Unser Ziel muss es sein, unsere Kinder zu selbst bestimmten und mit Achtung vor jedem Menschen und der Natur zu erziehen – als Geschöpfe, die nicht minderwertig oder uns gar unterstellt sind. Wir stehen alle auf der gleichen Stufe. Unsere Kinder sollten niemals das Gefühl haben, weniger wert zu sein, als die Erwachsenen. Deshalb ist es auch so wichtig, sie in alle Vorbereitungen mit einzubeziehen. Zwar gibt es auch Rituale, die wir ohne unsere Kinder vollziehen, nur sollten wir ihnen dennoch davon berichten; ihnen vielleicht auch den Grund nennen, warum sie an einem bestimmten Ritual (noch) nicht teilnehmen dürfen.

Aber auch in Vollmond- und Neumondnächten lassen sich schon Rituale vollziehen, an denen unsere Kinder teilhaben können. Und es spricht auch nichts dagegen, zuerst ein Ritual mit den Kindern zu machen, bevor diese ins Bett gehen und sich die Erwachsenen noch zu einem weiteren Ritual treffen. Rituale sollten an einem für euch heiligen Ort vollzogen werden. Das kann der Hintergarten des Hauses ebenso sein, wie ein eigener Hain oder ein Waldstück, indem ihr euch ungestört versammeln könnt. Bei Regen spricht nichts dagegen, Rituale auch im Haus zu feiern. Das Wohnzimmer sollte dann der Ort sein, an dem ihr euch versammelt. Zwar habe ich im Kapitel Die Struktur des Rituals meines Buches Mit Kindern durch das Hexenjahr schon darauf hingewiesen, wie ein Ritual vollzogen werden sollte, aber ich möchte an dieser Stelle nochmals auf ein paar wichtige Punkte hinweisen.

Reinigt zuerst die Luft mit Weihrauch (welcher für das jeweilige Ritual in Frage kommt, könnt ihr dem Anhang des Buches entnehmen), und heißt dann jeden dadurch willkommen, dass ihr ihn/sie an Stirn, Brust, Hände und Füße salbt. Sprecht dann: "Wer ist da? Wie kommst du? Was bringst du?" Der Teilnehmer, ganz gleich ob Kind oder Erwachsener, nennt nun seinen Namen und sagt, dass er/sie in vollkommener Liebe kommt und Frieden bringt. Dann nimmt jeder seinen Platz im Kreis ein. Zieht den magischen Kreis, indem ihr drei-, fünf- oder neunmal gegen den Uhrzeigersinn, in der Umlaufrichtung des Mondes, um ihn herumlauft (sogenannte Widderhins). Dabei summt ihr leise und lasst eure Stimmen allmählich zum Gesang werden. Lasst eure Stimmen sich ineinander verflechten und einen Kraftkegel bilden, in dem ein geschützter heiliger Raum entsteht. Stellt euch dann in den Kreis und ruft die Geister der vier Elemente an, ruft eine Göttin an, sofern ihr mit ihr arbeiten wollt.

Sobald ihr Kuchen und Tee (oder Saft) herumgehen lasst, wobei jeder ein Stück des Kuchens in den Mund seines Nachbarn legt mit den Worten: "Mögest du nie hungrig sein" und dann den Kuchen weiterreicht, ist es wichtig, dass keiner im Kreis ausgeschlossen wird. Selbst die Kleinsten können daran teilnehmen. Dann reicht den Tee oder Saft herum und lasst jeden davon trinken, wobei die Worte "Mögest du nie durstig sein" gesprochen werden. Schließlich küsst jeder seinen Nachbarn innerhalb des Kreises und sagt dabei: "Mögest du immer geliebt werden."

Nachdem Kuchen und Getränk herumgegangen sind, könnt ihr feiern, reden und euch mit den Problemen eurer Familie oder anderen Dingen beschäftigen, wobei ihr den Kreis aber beibehaltet. Schließlich löst ihr den Kreis nach einer Weile auf und beendet das Ritual. Sofern auch Zaubersprüche gesagt wurden bzw. Zauber bewirkt wurden, sammelt alle Kerzen ein sowie das vergossene Wachs und sonstiges Material wie Pflanzen, Essensreste usw. und werft sie in einem verschlossenen Beutel in den Müll oder vergrabt die Reste auf eurem Hain oder dem Hintergarten, sofern dies für das Ritual oder den Zauber von Bedeutung ist. Geht dann fort, ohne euch nochmals umzusehen. Und wenn ihr das Ritual in eurem Wohnzimmer vollzogen habt, legt euch schlafen und betretet das Zimmer erst wieder am nächsten Morgen. Insbesondere bei Kleinkindern sollte beachtet werden, dass ihr die Rituale nicht allzu lang macht, da sonst auch sehr schnell die aufgebaute Energie verpuffen kann. Vergesst auch nicht, dass es sich bei jedem Ritual um eine Feier handelt! Zwar sollte jedes Ritual mit Ernsthaftigkeit begangen werden, doch sollte es auch immer eine freudige Angelegenheit sein, dass ihr euch zusammenfindet. Allzu tiefsinnige Rituale sollten wir daher dem Patriarchat überlassen.

So wie wir das Rad des Jahres und das Zu- und Abnehmen des Mondes feiern, ebenso feiern und ehren Hexen die Höhepunkte im Leben der Frau; wobei aber auch männliche Familienmitglieder nicht zu kurz kommen. Auch für Jungen, junge und erwachsene Männer gibt es Rituale, die euch als Familie ››zusammenschweißen‹‹ werden – denn ihr seid Eins!

Nach jedem Ritual solltet ihr euch zudem auch Notizen machen. Dazu könnt ihr alles aufschreiben, was euch wichtig erscheint. Entweder tragt ihr diese Dinge in eurem BUCH DER SCHATTEN ein oder in eine Mappe, die ihr euch für eure Rituale und magische Arbeit anlegt. Wollt ihr Fotos während der Rituale machen, ist es wichtig, diese nicht dann zu machen, wenn sie ››störend‹‹ für das Ritual oder den Zauber sind. In vielen Hexenfamilien gibt es zahlreiche Bücher, die von den vorausgegangenen Ritualen erzählen. Schafft euch so eure eigene Bibliothek und eure eigenen Traditionen. Auf diese Weise erneuern wir die Vergangenheit, um die Zukunft zu gestalten.

Ich (Tabitha Lockhardt) werde fortan hier nicht nur Rituale vorstellen, sondern auch Aktivitäten, die ihr mit euren Kindern machen könnt. Insbesondere (Nacht-)Wanderungen gehören zum Familienleben dazu; während einer Wanderschaft könnt ihr euren Kindern auch jenes Wissen weitergeben, was uns Hexen ausmacht. Weiht eure Kinder in die Pflanzen- und Kräuterkunde ein, lehrt sie, Pflanzen, Bäume und Tiere ihrer Umgebung zu bestimmen und sagt ihnen, was wir aus der Natur essen können, und was nicht.

Die Struktur des Rituals

Vorbereitung: Bezieht eure Kinder in alle Vorbereitungen auf ein Ritual oder Jahreskreisfest mit ein, denn sie sind in vielerlei Hinsicht der wichtigste Teil des Rituals. Allein schon die (Vor-)Freude auf ein Ritual, der guten Planung und der Meditation auf das Thema lässt das Erlebnis für alle Beteiligten tiefer werden und macht die Magie stark und zielsicher. Wenn ein Vollmondritual abgehalten werden soll, ist es ratsam, die Struktur für das Ritual schon am vorangegangenen Neumond auszuarbeiten. Aber auch die Vorbereitungen zu den Jahreskreisfesten können schon Wochen vorher geplant werden. Oft ist es nötig, für ein Ritual notwendige Materialien zu besorgen, Weihrauch und Salböle herzustellen, oder auch einen Text vorzubereiten.

Kinder können gar nicht früh genug in diese Vorbereitungen mit einbezogen werden, denn so geht ihnen diese Arbeit in ››Fleisch und Blut‹‹ über. Allerdings sollten Kleinkinder an keinem Ritual teilnehmen, das ihren ››Horizont‹‹ übersteigt. Jugendliche ab einem Alter von 13 Jahren können aber auch an Ritualen teilnehmen, um sie allmählich mit ihnen vertraut zu machen. Oft bilden unsere Kinder einen zweiten Kreis und schauen den erfahreneren Mitgliedern der Familie zu. Auch können an Kinder Aufgaben abgegeben werden, wie z. B. das Elemente-Anrufen oder den Altar zu schmücken. Außerdem sollten sie bei den Zubereitungen der Speisen und Getränke einbezogen werden. Insbesondere dann, wenn frische Zutaten unmittelbar vor einem Ritual im Wald gesammelt werden, wie Kräuter, Pilze und Früchte. Hier könnt ihr euren Kindern auch gleich das Wissen vermitteln, wie Pilze bestimmt werden oder welche Wirkungen die einzelnen Kräuter (in unserem Essen) haben.

Es ist wichtig, dass jeder in der Familie eine Rolle einnimmt, sodass keine Person zu viel Verantwortung übertragen bekommt. Am Abend des Rituals nehmen alle Teilnehmer an dem Ritual ein Bad, waschen ihre Haare, damit die Alltagssorgen abfließen können. Auch ein gemeinsamer Saunabesuch oder einer Schwitzhütte bewirkt eine Reinigung der Körper. Jeder zieht sich dann saubere Kleidung oder ein rituelles Gewand an – auch wenn viele Rituale himmelgewandet durchgeführt werden (also nackt). Rituale sollten stets in freier Natur vollzogen werden; am besten im eigenen Hain oder an einem Ort, an dem ihr ungestört seid. Dort platziert ihr dann euren Altar an einer sicheren Stelle, an der er nicht umgestoßen und die Kerzen nicht durch einen Windzug ausgeblasen werden können. Je nachdem, welchem Zweck euer Ritual dienen soll, könnt ihr noch ein Symbol, ein Modell oder Bild einer der Götter oder Göttinnen aufstellen, mit der ihr gerade arbeitet, also Jungfrau, Mutter oder alte Frau. Schmückt den Altar mit zur Jahreszeit gehörenden Blumen und dazu passende Kerzen. Solltet ihr ein Ritual in einem Raum feiern, dekoriert ihn mit Bändern, Muscheln, Holz und was sich dafür eignet.

Der Altar steht im spirituellen Zentrum, steckt deshalb eure ganze Liebe und Energie darein, ihn zu bauen. Dann verbrennt Weihrauch, um den Ort aber auch die Luft zu reinigen. In einem Raum geht ihr mit dem Weihrauch die vier Ecken des Raumes ab, oder geht einen Kreis um den Altar, wenn er im Freien steht. Danach kann die magische Handlung beginnen. Zündet die Kerzen an und platziert Essen und Trinken um den Altar.

Begrüßung und Ziehen des Kreises: Die Hohepriesterin (oder Mutter) begrüßt jedes Mitglied (der Familie), sie fragt, wer er/sie ist und wie er/sie kommt, und die Salberin salbt alle an Stirn, Hals, Herz, Solarplexus, Schoß, Händen und Füßen. Alle nehmen ihren Platz im Kreis ein. Dann wird der Kreis gezogen. Dies geschieht dadurch, dass im umgekehrten Uhrzeigersinn drei, fünf, sieben oder neun Widdershins um den Kreis gelaufen werden, währenddessen meditieren die anderen auf das Ritual. Der Kreis stellt einen Schutz für alle dar, die sich darin befinden; nichts kann in ihn eindringen, und wenn jemand ihn verlassen will, bevor er aufgehoben ist, muss von der Hohepriesterin eine Tür in ihm geöffnet und wieder geschlossen werden.

Beschwörung der vier Elemente (und der Göttin): Die vier Elemente werden beschworen, wobei meistens mit der Erde begonnen wird. Ihr könnt auch die Namen der Geister benutzen, wenn ihr sie kennt; andernfalls haltet ihr euch an die Symbolik der vier Elemente, die im Anhang des Buches zu finden sind. Die Hohepriesterin ruft die Göttin mit ähnlichen Worten an. Am besten lernt ihr sie auswendig. Die Beschwörung der vier Elemente kann wie folgt lauten: Stell dich in den Kreis und rufe die Geister der vier Elemente an:

Wende dich nach Norden und sage:

Erde, Erde, ich rufe dich, Erde!

Sei bei uns heut Nacht,

mit deiner Macht umhülle uns,

mit deiner Kraft umschließe uns,

halte uns, halte uns.

Nach Süden gewandt rufst du das Feuer an:

Geister des Feuers, Geister des Feuers!

Tanzt mit uns heut Nacht,

leiht uns eure Energie,

gebt uns euer Licht,

wärmt unsere Herzen,

wärmt uns, Geister des Feuers,

wärmt uns!

Wende dich nach Westen und rufe das Wasser an:

Wasser, Wasser ,

Wasser kühl und klar wie Kristall,

Wasser wild und rauschend,

Wasser tief und dunkel,

umfließe uns, umfließe uns!

Wende dich nach Osten und beschwöre nun die Luft:

Wind, Wind, horche, Wind!

Wirbelnder Wind, weinender Wind,

heulender Sturm, sanfte Brise,

trage uns, trage uns!

Beschwöre dann Macht oder Angesicht der jeweiligen Göttin herbei, mit der ihr arbeiten wollt. Der Vollmond ist mit der Gottmutter verbunden. Wenn ihr kein besonderes Anliegen habt, ruft ihr am besten sie an:

Beim Treiben der Wolken,

beim Rauschen des Bachs,

beim Laufen des Hasen,

beim Heulen des Wolfs,

Mutter, rufe ich dich.

Bei allem, was schön ist und zart,

bei des Kobolds verborgener Höhle,

bei allem, was wild ist und wüst,

und allem, was karg ist und kahl,

beim Leuchten der Sonne

und der Finsternis des Schoßes

ruf ich jetzt dich zu mir.

Bei der Sanftheit deiner Stimme,

bei den Kurven deiner Gestalt,

beim Duft deines Haares,

bei allem, was glitzert und schimmert,

beim Schlagen der Becken,

beim Flug der Tauben

ruf ich dich jetzt!

Wenn die Beschwörungen vollzogen sind, beginnt die eigentliche Magie!

Öffnen des Kraftkegels: Die Mitglieder des Kreises beginnen nun zu singen und zu summen und dazu vielleicht eine Trommel zu schlagen, um die Kraft herbei zu beschwören. Mit der Kraft des Zaubers holt ihr die Göttin in euren Zirkel und befreit die Energien. Es kommt dabei immer zu einer Energiespitze, bei der das Singen aufhört. Haltet die Energie in eurem Kreis und schickt sie dann los, wenn ihr wollt. Sie dient als Heilenergie für Menschen oder Orte, kann aber auch zur Heilung der Gruppe/Familie benutzt werden, wenn es bei irgendwelchen Mitgliedern zu Krankheiten oder Streitigkeiten kam. Jetzt ist der Moment, an dem ihr den Atem der Göttin spüren könnt.

Visualisierung: Wegbereitung und Zauber – An dieser Stelle kommt die Magie zur Wirkung. Wenn ihr einen Zauber wirken oder ein bestimmtes Thema für euer Ritual wählen wollt, etwa Heilen oder Kreativität, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür gekommen. Ansonsten leitet die Hohepriesterin eine Visualisierungsphase, die das Thema des Rituals reflektieren sollte.

Das Erden: Hier könnt ihr eure Visualisierungserlebnisse oder das Thema des Rituals diskutieren. Solltet ihr gerade etwas erlernen wollen, kann ein Mitglied der Familie an dieser Stelle unterrichten. Falls es Probleme im Hexenkreis (der Familie) gibt, sprecht ihr sie am besten jetzt an. Jedes Familienmitglied sollte sprechen, mitmachen und Fragen stellen dürfen.

Kuchen und Tee: Das Essen und die Getränke (Saft oder Tee) werden herumgereicht und letzte Probleme, Gedanken oder Gefühle angesprochen. Ein Familienmitglied, der als Wärter der Zeit eingeteilt wurde, teilt mit, wann das Ritual beendet werden soll, und alle stehen auf. Reicht einander eure Hände!

Abschied von den vier Elementen (und der Göttin): Die Hohepriesterin verabschiedet sich zuerst von der Göttin und dankt ihr für ihre Anwesenheit im Kreis. Auch den vier Himmelsrichtungen (Norden, Süden, Osten, Westen) wird gedankt, und sie werden verabschiedet.

Aufheben des Kreises: Schließlich wird der Kreis aufgelöst, wobei einer von euch wie am Anfang mehrere Male um ihn herum schreitet, nur diesmal im Uhrzeigersinn. Erst jetzt lösen die anderen ihre Hände.

Welche Rituale feiern wir?

Welche Rituale können innerhalb einer Hexenfamilie vollzogen werden: Vollmondrituale, Neumondrituale, Zauberrituale, Pubertätsrituale, Geburtstagsrituale sowie Rituale zu den Jahreskreisfesten und viele mehr! Vielerorts gibt es eigene Rituale, die entweder mit der Landwirtschaft oder der Kultur verbunden sind, in der ihr lebt. Viele Familien haben sich über mehrere Generationen hinweg eigene Rituale geschaffen, die an die Kinder weitergegeben werden sollen.

Rituale spielen im Leben einer Hexenfamilie eine große Rolle. Neben den 8 Jahreskreisfesten, die im Abstand von etwa sechs Wochen gefeiert werden, hält das Jahr noch 13 Vollmonde und Neumonde parat, die sogenannten Sabbats, die nichts anderes bedeuten, als heilig. Esbats werden die dazugehörigen Vollmondrituale genannt. Das Hexenjahr beginnt mit Samhain, dem 31.Oktober. Nicht zufällig fängt es mit der Dunkelheit an, dem ersten Mond nach Allerheiligen, dem Tag der Toten. Von hier aus beschreibt es den ganzen Zyklus vom Tod zum Leben und wieder zurück zum Tod. Jeden Monat zu Vollmond feiern wir unsere Erträge, sprechen wir besondere Beschwörungsformeln, üben uns in Magie und danken für unsere Fortschritte und für die Dinge, die wir losgelassen haben und nicht mehr benötigen. In den Vollmondnächten können wir mit unseren Kindern auch Nachtwanderungen durchführen. Wir sollten sie dafür aber niemals aus dem Schlaf, geschweige denn ihren süßen Träumen reißen. Wir können mit ihnen Zauberpflanzen und Kräuter sammeln gehen.

Buch der Schatten

Das zumeist handschriftlich geführte Buch der Schatten ist nichts anderes als das Tage- und Notizbuch einer Hexe. Jedes Familienmitglied über 11 Jahre sollte ein eigenes Buch der Schatten führen. Es versteht sich von selbst, dass ein Kind die Zauber und Rituale der Familie in sein BDS (Abkürzung fürs Buch der Schatten) überträgt, wobei es zugleich das Wissen vertieft, was seine Familie in all den Jahren (oder Generationen) erlangt hat.

In Meridia gibt es Bücher, die schon mehr als 350 Jahre alt sind. Das älteste Buch der Schatten, das sich in Meridia finden lässt, gehört der Familie Liberum-Barum, was zugleich auch ein weiterer Name für solch ein Buch der Schatten ist: Liberum Barum steht für Liber Umbarum - das schwarze Buch! Ihre Familie hat das Buch trotz aller Widrigkeiten retten und erhalten, aber vor allem auch ergänzen können. Der Ursprung ihres Buches liegt im Jahre 1634 und wurde dann von den nachfolgenden Generationen erweitert, ergänzt und manchmal sogar ausgemistet, wenn dies notwendig erschien. So hat sich in all den Jahrhunderten ein Buch entwickeln können, das seines gleichen sucht.

Aber auch das Buch der Schatten der Lockhardts konnte über zwei Jahrhunderte und vielen Generationen hinweg wachsen. Der eigentliche Inhalt dieser Bücher ist schnell erklärt: Alles, was eine magische Familie hervorbringt, wird in diesem Buch festgehalten. Dazu gehören die magischen und okkulten Gesetze ebenso, wie die magische und spirituelle Kosmologie, magische Übungen, Rituale, bewirkte Zauber und die Zuordnungstabellen, von denen ich einige in dieses Buch aufgenommen habe.

Somit liegt es uns auch fern zu behaupten, das alte Wissen der weisen Frauen sei unwiederbringlich verloren gegangen. Mit einigem Argwohn haben wir beobachtet, wie selbst ernannte Hexenmeister in den 1950er und 60er Jahren behaupteten, sie hätten das alleinige Erbe auf jenes alte Wissen. Dabei haben viele Aufzeichnungen überlebt – nicht zuletzt in Form eines Buchs der Schatten. In heutiger Zeit werden solche Bücher auch in digitaler Form angelegt, wobei aber der gewisse Charme eines Buches verloren geht. Allerdings spricht auch hier nichts dagegen, neue Medien mit einfließen zu lassen.

Ich habe schon digitale Bücher gesehen, in denen sogar Anleitungen als Video vorkommen, um den Kindern den richtigen Umgang mit den magischen Werkzeugen zu demonstrieren oder wie sie die vier Elemente anzurufen haben. Bei diesen digitalen Büchern vermisse ich jedoch ein klares Ziel dieser Aufzeichnungen. Denn sie sollen nicht nur einfach kopiert werden, sondern sie sollen einem in Fleisch und Blut übergehen, und das geschieht nun mal am Besten, wenn ein Buch handschriftlich kopiert wird und über dessen Rituale und sonstige Inhalte meditiert wird. Nicht selten sind schon ganze Rituale auf Eis gelegt oder über den Haufen geschmissen worden, sobald sie von der nächsten Generation ausgeführt wurden.

Ein anderer wichtiger Zweck ist auch nicht zu unterschätzen. In einem eigenen Buch der Schatten kann über die Fortschritte, die man gemacht hat, besser reflektiert werden. Hier siehst du ganz deutlich, welche Fortschritte aber auch Fehlschläge du genommen hast, in deiner Ausbildung zur Hexe. Apropos Ausbildung zur Hexe! Viele Familien haben zusätzlich zum Buch der Schatten noch ein weiteres Buch, das sogenannte Liber Actios – ein Ausbildungshandbuch, das der heranwachsenden Hexe dienen soll, sich mit allem vertraut zu machen. An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass mein Mann, Magnus Lockhardt, gerade an einem solchen Liber Actios arbeitet – und zwar in digitaler Form. Es soll den Kindern und Jugendlichen dienen, sich in magischen Künsten und Fertigkeiten auszubilden, auch wenn mal kein Erwachsener zur Hand ist. Mein Mann erstellt dieses Liber Actios in Zusammenarbeit mit Lewis Cartwright, Schulleiter in Meridia, sowie Emmett Silverstone, um all jenen, die nicht das Glück haben, auf einer magischen Schule unterrichtet zu werden, ein Buch an die Hand geben, dass sie Schritt für Schritt an die Magie heranführt. Wann genau das Buch auch außerhalb Meridias zu kaufen sein wird, werde ich noch bekanntgeben!

Doch nun wieder zurück zu dem eigentlichen Sinn und Zweck, ein Buch der Schatten zu führen. Ein Buch der Schatten ist dein ganz persönlicher Begleiter, es sagt dir, wo du stehst und wie sehr du dich in letzter Zeit entwickelt hast. In dieses Buch gehört alles hinein, was du für wichtig erachtest. Manchmal können dies auch Rezepte sein! Und das Wichtigste zum Schluss: Jedes Familienmitglied hat ein Recht darauf, ein Buch der Schatten zu führen, das von niemanden gelesen wird!

Wissen – Wollen – Wagen – Schweigen

Diesen vier magischen Worten werdet ihr in der Magie oder im Umgang mit Magiern und Hexen immer wieder antreffen. Doch wofür stehen sie?

Wissen: Ihr solltet immer wissen, was ihr tut, denn sonst könnt ihr nichts bewirken. Die gesamte magische Arbeit dreht sich darum, auf ihr gut vorbereitet zu sein, die grundlegenden Techniken der Magie zu beherrschen und die Inhalte der eigenen Glaubenssysteme zu kennen. Wir werden niemals aufhören, uns Wissen anzueignen, denn alles ist es wert, von uns gewusst zu werden; Hexen sind ein Leben lang Schüler, sie lernen niemals aus. Wissen verschafft uns Macht und einen klaren Vorteil gegenüber andere, die nicht danach streben, sich zu vervollkommnen. Dieses Ziel sollten auch unsere Kinder anstreben. Und wir sollten sie dabei tatkräftig unterstützen.

Wollen: Sagt es immer deutlich heraus, dass ihr etwas wollt und nicht nur möchtet. Allein euer Wille kann Berge versetzen. In der Magie und bei jedem Zauber, den ihr bewirken wollt, ist ein starker Wille notwendig. Es geht hier ganz konkret um den eisernen Willen, Dinge oder Ereignisse zu verändern, Magie zu betreiben, seinen wahren Willen zu finden oder seine magischen Fähigkeiten zu verbessern. Der Wille zeichnet sich durch die Bereitschaft aus, auch schwierige Situationen zu meistern und Unbequemlichkeiten auf sich zu nehmen, um zum Erfolg zu kommen. Das letztendlich bedeutet für uns, unsere Kinder zu selbstbewussten Geschöpfen heran zu ziehen. Bestärkt sie in ihrem Willen!

Wagen: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt." Wer nicht den Mut hat, sein Wissen auch um- und einzusetzen, seinen Willen Wirklichkeit werden zu lassen, der wird ein guter theoretischer Kenner der Magie, aber niemals ein wahrhafter Magier sein. Magie kann gefährlich sein, keine Frage, ein Ritual kann auch schon mal schiefgehen, ihr könnt höllische Kopfschmerzen bekommen oder im schlimmsten Fall den Verstand verlieren, aber all das darf den Praktiker, die praktizierende Hexe, nicht abschrecken, wenn er/sie wirklich etwas erreichen will.

Allerdings sollten wir davon Abstand nehmen, unsere Kinder in Gefahr zu bringen. Es liegt auch an uns zu erkennen, wann unsere Kinder bereit sein werden, um tiefer in die Magie eingeführt zu werden.

Schweigen: "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold." Nichts ist wichtiger für eine Hexe aber auch deren Familienmitgliedern, als schweigen zu können. Nicht nur, dass ihr es vermeiden solltet, euch zum Gespött der Mitmenschen zu machen, die eurer eigenen magischen Arbeit mit Misstrauen und Argwohn begegnen, sondern auch für die magische Arbeit selbst ist es wichtig, Stillschweigen über das eigene Handeln zu bewahren. Ein Ritual kann zerredet werden, bevor es überhaupt zu wirken beginnt. Ein Zauber ist wie ein junges Pflänzchen, dessen Same im Ritual in die Erde gebracht wurde. Wenn ihr nun ständig die Erde aufwühlt und nachseht, ob es schon Wurzeln bekommen hat und wächst, könnt ihr euch sicher sein, dass nicht viel daraus werden kann. Genauso ist es, wenn ihr über eure Arbeit befindlichen Praktiken plaudert.

Ein anderer Aspekt des Schweigens ist der Schutz. Wir haben zwar heute, wenn wir uns mit Magie beschäftigen, nicht mit solch starker und tödlicher Verfolgung wie im Mittelalter zu rechnen, aber es kann einem auch heute ein ruhigeres Leben bescheren, wenn ihr nicht alles, was ihr tut, an die große Glocke hängt. Letzteres gilt insbesondere für eure Kinder. Gebt ihnen zu verstehen, dass sie nicht mit dem hausieren gehen sollen, was ihr an den Jahreskreisfesten und Ritualen macht. Das ist etwas, was in der Familie bleibt.

Nicht jeder von euch wird das Glück haben, in einer Siedlung leben zu können, in der ausschließlich nur Heiden und Hexen wohnen, so wie mein Mann und ich. Wir müssen nicht hinter dem Zaun vorhalten, was sich auf unserem Grundstück ereignet oder welches Ritual wir feiern. Natürlich ist es aber auch wichtig, eine gewisse Transparenz zu schaffen. Somit spricht also nichts dagegen, euren Nachbarn, eure Freunde und Bekannte zu einem Ritual oder Jahreskreisfest einzuladen, um ihnen zu zeigen, dass es da auch noch eine andere Spiritualität gibt, als jene, mit denen die meisten von euch auf gewachsen sein dürften.

Wir feiern Samhain (am 31.Oktober)

Das traditionelle Hexenjahr beginnt mit Samhain - auch wenn dies vielerorts anders gesehen wird. Denn allzu oft orientieren sich die Menschen nur noch an einen Kalender, der uns vor Jahrhunderten aufgezwungen wurde, ohne jedoch die Jahreskreisfeste und die Besonderheiten im Hexenjahr zu berücksichtigen. Und auch heute noch wird in vielen Ländern und Kulturen das Neujahrsfest auf den 31.Dezember gelegt; nicht so aber bei uns – den Hexen! Unser neues Jahr beginnt mit dem Tod und der Auflösung, aber auch der Wiedergeburt und dem Neubeginn; und an keinem anderen Tag des Jahres werden wir unseren Ahnen so nahe sein wie zu Samhain (Allerheiligen). Für Hexen ist Samhain eine Zeit, in der die Verbindung zwischen beiden Welten – der der Lebenden und der der Toten – am durchlässigsten ist.

Wir, die Lebenden, können zu Samhain mit den Toten in Verbindung treten und mit ihnen in Berührung kommen, und das insbesondere in dem wir ihrer, der Toten, gedenken. Vielerorts werden dann Totenfeste gefeiert. Die Verstorbenen rücken an diesem Tag wieder (verstärkt) in unser Augenmerk. Uns wird bewusst, dass am Ende eines Lebens der Tod auf uns wartet, der jedoch kein Abschied für immer ist. Während erwachsene Hexen durch Seancen und andere Orakelmöglichkeiten mit den Ahnen in Kontakt treten um Erkenntnisse über die Unterwelt zu erlangen, lässt sich Samhain – auch Halloween genannt - mit Kindern ähnlich geisterhaft feiern.

Nicht zuletzt dient Samhain auch dazu, unseren Kindern vor allem den Schrecken vor dem Tod zu nehmen, der nun mal zum Kreis unseres Lebens gehört. Oft genug wird der Tod tabuisiert, und ein Schweigen zieht auf, wenn über den Verbleib unserer Verstorbenen gefragt wird. Wie also lässt sich dieses Thema mit unseren Kindern umsetzen? Zuerst einmal ist es wichtig, dass wir unserer Ahnen gedenken, und dass wir sie und die Erinnerungen an sie nicht in staubigen Kartons aufbewahren, d. h. unsere Ahnen sollten, wenn schon nicht das gesamte Jahr über, so doch aber zumindest zu Samhain im Mittelpunkt stehen. Schon drei Tage vor Samhain sollte das Haus (oder die Wohnung) dem Anlass entsprechend geschmückt werden – Äpfel und Haselnüsse gehören auf jedem Fall dazu! Verstorbene Angehörige und Freunde finden sich nun in den Bilderrahmen ein, die wir insbesondere im Wohnbereich zahlreich aufstellen (oder dort versammeln).

Zwei Tage vor Samhain kann mit den Vorbereitungen für die Speisen und Getränke begonnen werden (sofern keine Speise oder Getränk eine längere Zubereitungszeit hat); und da es eine lange Nacht werden kann, sollte auch für ausreichend Kuchen und Gebäck gesorgt werden – aber bitte keine Fertigware aus dem Supermarkt! Am Besten bezieht ihr eure Kinder bei allen Vorbereitungen mit ein: dem Schmücken der Zimmer und des Altars, die Vorbereitungen in der Küche und natürlich auch bei der Zubereitung aller Speisen und Getränke. Wenn eure Kinder mit anderen Kindern um die Häuser ziehen wollen, um Süßes oder Saures zu spielen, so spricht nichts dagegen, sich schon im Vorfeld gemeinsam Gedanken über ein Kostüm zu machen. Zumeist sind Halloween-Kostüme grusliger Natur, da man von den Geistern und umherziehenden Ahnen, die recht zahlreich in dieser Nacht unterwegs sein werden, nicht als Lebender erkannt werden will. Und dieser Brauch ist auch nicht erst in Amerika entstanden, wie oft fälschlicherweise angenommen wird; sondern dieser Brauch, sich zu Samhain zu verkleiden und an den Türen um Spenden zu betteln, ist ein ursprünglich heidnisches Fest, dass von den Kelten ins Leben gerufen und von den Iren mit allerlei Brauchtum erweitert wurde. Einwanderer aus Irland brachten diesen Brauch dann nach Amerika, wo er sicherlich an Ursprünglichkeit und Spiritualität verloren hat. Und auch zu uns, nach Meridia, ist dieser Brauch im Jahre 1861 von Irland aus gekommen und konnte sich hier auf seine alten Wurzeln besinnen.

Jetzt aber endlich ein Beispiel, wie ein typisches Samhain Fest bei uns gefeiert wird: Schon Wochen im Voraus wird an den Kostümen gebastelt. Kein Kind in Meridia würde sich ein gekauftes Kostüm überziehen, und somit werden oft die Omis mit eingespannt um den Kindern die Kostüme zu nähen. Vielerorts gibt es dann Kinderfeste, an denen die schönsten und schaurigsten Kostüme prämiert werden; von den schrecklichen Masken ganz zu schweigen! Traditionell kommen allerlei Untote für ein Halloween-Kostüm in Frage: Vampire, Werwölfe, Mumien … aber auch Skelette und Gespenster sowie schaurige Gestalten aus der Unterwelt!

Nachdem alle Vorbereitungen. was Speisen und Getränke anbelangt, erledigt sind. sollte das Haus (oder die Wohnung) geräuchert werden. so dass sich alle auf das anstehende Fest einstimmen können. Schon am frühen Morgen von Samhain liegt ein wohliger Geruch in der Luft. Das frische Vollkornallerlei für den Brotkorb wird aus dem Ofen geholt. Ein gemeinsames Frühstück stärkt für den langen Tag. Während des Frühstücks können letzte Dinge besprochen werden, die man nicht in das neue Jahr mit hinüber nehmen möchte. Jetzt ist die beste Zeit für Aussprachen und um reinen Tisch zu machen, so dass das neue Jahr ohne Groll oder Altlasten beginnt.

Am Vormittag von Samhain kann sich jeder überlegen, welche Geschichten er später erzählen möchte. In der Küche werden alle weiteren Vorbereitungen für das Fest abgeschlossen. d. h. sobald das Mittagessen und gegebenenfalls Abendessen fertig zubereitet wurde, werden in vielen Haushalten die Kamine (oder Öfen) auf Hochglanz gebracht, denn wenn einem schon die Ahnen besuchen kommen, soll alles schön und sauber sein. Nachdem das Mittagessen von allen Mitgliedern der Familie zubereitet worden ist, wird der Tisch eingedeckt und gegessen. Der Tisch kann mit Äpfeln und Nüssen sowie mit Weidenzweigen geschmückt werden. Manche Familien binden für Samhain auch einen neuen Hexenbesen, der aus einem Eschenstab besteht (zum Schutz vor dem Ertrinken), mit Birkenzweigen (gegen böse Geister) und Weide versehen wird – und mit dem am nächsten Morgen die Küche und die restlichen Zimmer ausgefegt werden. Dieser Hexenbesen bleibt dann ein Jahr in der Küche (oder in einer Kammer) stehen und zieht alles Böse aus dem Haus. Der alte Besen des Vorjahres kann entweder feierlich im Kamin oder in einem Ritualfeuer verbrannt werden.

Am Nachmittag von Samhain treffen dann zumeist erste Gäste ein. die zum engsten Familienkreis gehören, und die nicht selten auch über Nacht bleiben – denn wer möchte in dieser Nacht noch unterwegs sein? Es wird Kuchen und Tee gereicht. Empfehlenswert sind hier natürlich der Samhain Kuchen sowie Tabithas Karotten-Kuchen; und allein schon des Duftes wegen: auch Samhain Äpfel (als Bratapfel besser bekannt)! Die Bratäpfel können auch in kleinen Römertöpfen direkt am Tisch zubereitet werden, was nicht zuletzt einen gewissen Zauber in die Stube bringt.

Am frühen Abend von Samhain können dann die Kinder um die Häuser ziehen um Süßes oder Saures zu spielen. Am besten ziehen die Kinder in kleinen Gruppen von jeweils 5 Personen los, die durch ein älteres Kind oder Erwachsenen begleitet werden. Wenn Kinder an eure Haustür kommen um nach Süßigkeiten zu betteln, könnt ihr ihnen selbst gebackenes Gebäck, Äpfel und Nüsse in die Beutel geben. Oftmals lassen sich auch kleinere Spiele durchführen, wie z. B. das Apfeltauchen, in dem das Kind versuchen muss, mit Händen hinter dem Rücken nach Äpfeln zu tauchen, die in einer Wasserwanne liegen. Dass Kind, dass am schnellsten war, bekommt eine besondere Belohnung, wie z. B. Tabithas Token!

Übrigens: Indem ihr ausgehöhlte Kürbisse an eure Haustür stellt, signalisiert ihr nicht nur den Kindern, dass sie bei euch anklopfen dürfen, sondern erst durch diese leuchtenden Kürbisse ermöglicht ihr euren Ahnen, den Weg zu euch zu finden, da sie insbesondere vom gelben Licht der Kürbisse angelockt werden.

Am späteren Abend – draußen ist es inzwischen dunkel geworden – wird der Kamin im Wohnzimmer entzündet; und solltet ihr keinen Kamin haben, dann zündet ihr so viele Kerzen wie möglich an. Verbrennt etwas Weihrauch und beginnt dann, euch von den Ahnen zu erzählen. Dazu dienen euch die vielen Fotos, die ihr aufgestellt habt, um euch an eure Ahnen zu erinnern. Ihr könnt aber auch in einem Kreis sitzen und euch alte Fotoalben ansehen. Dann könnt ihr euch das Leben eurer Ahnen in Erinnerung rufen, indem ihr ihrer Taten gedenkt. Vielleicht haben eure Vorfahren etwas Nachhaltiges hinterlassen, ein Buch, ein selbst gemaltes Bild oder andere Dinge, die sich noch in eurem Haus befinden. Erzählt wie es dazu kam, dass das Bild oder das Buch entstand … Und vielleicht besitzt ihr sogar ein über Generationen hinweg geführtes Buch der Schatten, indem sich eure Ahnen verewigt haben. Gibt es womöglich ein Rezept, ein Zauber oder Ritual das aus der Feder des Ahnen stammt?

Wenn möglich, versucht mindestens zwei oder drei Generationen zurückzugehen. Wer waren eure Großeltern, wer eure Ur-Großeltern? Es ist immer gut zu wissen, wer zu eurem Stammbaum gehört! Apropos! Habt ihr denn schon einen eigenen Stammbaum erstellt? Wenn nicht, ein Stammbaum lässt sich auch hervorragend in die Vorbereitungen für Samhain aufnehmen. Gemeinsam mit euren Kindern könnt ihr z. B. im Internet stöbern. Dort gibt es gute Portale, die euch beim Erstellen eures eigenen Stammbaumes behilflich sind! Wenn ihr an diesem Abend einen ganz besonderen verstorbenen Menschen bei euch haben wollt, schmückt ihm zu Ehren einen Altar, legt etwas dazu, was die Person getragen hat: vielleicht einen Schal oder einen Hut, oder auch ein magisches Werkzeug, dass er euch hinterlassen hat, wie eine Athame, einen Zauberstab oder einen Kelch …

Deckt auch für diese Person einen Teller ein, und zwar zu jeder Mahlzeit, die ihr an diesem Tag zu euch nehmt, selbst in eurem Kreis am Abend sollte dieser Person einen Platz zugewiesen werden – einen Ehrenplatz in eurer Mitte! Legt auch dieser Person ein paar Plätzchen oder Gebäck auf einen Teller (den ihr dann kurz vor dem Schlafen gehen vor die Haustür stellt). Bei einer Tasse heißer Schokolade oder Honigmilch lasst ihr den Abend allmählich ausklingen. Kinder unter dem 13. Lebensjahr gehören spätestens kurz vor Mittagnacht ins Bett! Sie sollten auch für keine anstehende Nachtwanderung aus dem Schlaf geschweige denn aus ihren süßen Träumen gerissen werden.

Mit Kindern über 13 Jahren kann noch ein nächtliches Ritual vollzogen werden: das Ritual für Samhain! Das Ritual sollte möglichst im Freien vollzogen werden, und am besten dort, wo drei Wege aufeinandertreffen. Auf den Weg dorthin nehmt ihr einen ausgehöhlten leuchtenden Kürbis sowie etwas Essen für eure Ahnen mit. Mitternacht ist eine gute Zeit, noch besser aber sind die dunkelsten Stunden vor Tagesanbruch. Wer über einen Hain verfügt, sollte diesen Ort vorziehen. Dort errichtet ihr dann (einen weiteren) Altar, den ihr mit Äpfeln, Haselzweigen und -nüssen, einem Weidenkorb mit drei bemalten Eiern (rot und schwarz) sowie etwas Fisch dekoriert. Je nach Tradition, in der ihr aufgewachsen seid, kann das Samhain Ritual unterschiedlich gestaltet sein. Daher werde ich hier an dieser Stelle ein Ritual wiedergeben, dass schon oft zum Einsatz gekommen ist.

Auf den Altar stellt zudem ein Foto eures Ahnen, mit dem ihr in Verbindung treten wollt. Rote und schwarze Kerzen kommen hier zum Einsatz. Und dann steht es euch frei, ob ihr mit der Göttin Hekate oder Hel arbeiten wollt, oder es vorzieht, mit eurem Ahnen als Mittler der Unterwelt zu arbeiten. Ich gebe hier ein Ritual wieder, dass mit Hekate in Verbindung steht: Für die Göttin Hekate stellt noch eine silberne Kerze auf den Altar und verbrennt etwas Weihrauch und Salbei oder andere zur Göttin und zur Jahreszeit passende Kräuter. Himmelgewandet (also nackt) wird das Ritual vollzogen, ihr könnt aber auch eine schwarze Robe tragen.

Lasst einen Kelch mit einem dickflüssigen roten Kräutersaft (z. B. Hibiskus oder Hagebutte) herumgehen, den ihr mit Zimt, Nelken, Piment etc. gut gewürzt habt, nehmt einen kräftigen Schluck davon. In einem Kessel aus Eisen, Zinn oder anderem feuerfesten Material verbrennt ihr etwas Beifuß und Alraune. Bildet wie üblich einen Kreis (eine Anleitung dazu, wie bei einem Ritual vorzugehen ist, findet ihr unter dem Kapitel Die Struktur des Rituals), und beschwört dann die Göttin Hekate, indem ihr auf die Erde klopft. Flüstert zunächst, werdet dann immer lauter …

Hekate, Hekate, Hekate, Hekate!

Göttin des Sumpfes und der Heide.

Göttin der heiligen Wegkreuzungen.

Göttliche, weise Alte,

Bringerin des Todes, Seelenfresserin,

Königin der Nacht, Meisterin der Schatten,

Herrin der Unterwelt,

wir rufen dich …

Heult nun, schlagt auf den Boden und auf Trommeln, holt mit eurem Klagen die Göttin aus dem Land der Toten hervor:

Süßes Geheimnis,

dunkles Wissen,

verborgene Weisheit,

Bringerin von Chaos und Wahnsinn,

lass uns deine Welt betreten,

damit wir dich kennenlernen,

wir bringen Trankopfer und Gaben.

Zeig uns dein dunkles Gesicht,

dein blutiges, weises Geheimnis,

führe uns in die Schatten,

in die finsterste Nacht.

Hekate bringt Erinnerungen von vergangenen Verbrennungen mit sich, von Folter und Verrat. Sie bringt Schmerz, Leid und Trauer. Sie bringt Wut, Raserei und Wahnsinn. Aber sie bringt auch Frieden, Akzeptieren und Vergebung. Akzeptiert alles, was sie euch bringt. Weint und heult. Schreit, windet euch, lasst euch los (und fallen), und macht alles, was sie in euch auslöst. Hekate ist die Agonie und die Ekstase, die Göttin der wilden Orte. Nun geht jeder von euch zum Kessel und setzt sich eine Weile vor ihn hin. Er enthält brennende Kohlen; werft etwas von dem Weihrauch darauf. Nehmt die heiligen Düfte in euch auf. Lasst Visionen und Erinnerungen aufsteigen … Lasst den kreuzweise geschnittenen Apfel, der das Geheimnis offenbart, und das rote Getränk herum gehen. Nehme dir die Zeit, mit anderen zu sprechen, die bereits durch den Schleier zwischen den Welten gegangen ist. Erinnert euch ihrer, und segnet sie. Dann bringt jeder aus eurer Gruppe ein persönliches Opfer dar, dass ihr nicht ins neue Jahr mitnehmen wollt: eine Gewohnheit, eine Beziehung, eine Denkform (d. h. eine Vorstellung, die sich in deinem Kopf festgesetzt hat und die stärker wird, je mehr du sie mit Energie versorgst). Schreibe folgendes auf ein Papier, falte es zwei Mal der Länge nach, gehe damit zum Kessel und verbrenne es mit den Worten:

Mit Feuer reinige ich.

Mit Feuer verbrenne ich.

Mit dem endenden Rad des Jahres

mögest auch du enden.

Mit dem Beginn des neuen Jahres

lass uns scheiden.

Sei gesegnet!

Zum Schluss dankt ihr der Göttin Hekate und löst den Kreis auf. Tragt eure Gaben aus Fisch und Eiern zur Weggabelung und lasst sie dort. Dann geht fort, ohne euch nochmals umzusehen. Niemand verlangt von euch, mit den Göttern und Göttinnen oder auch vorgefertigten Ritualen zu arbeiten. Wenn ihr in einer Wicca Tradition lebt, die es vorzieht, auf diese Arbeit zu verzichten, so lässt sich aber dennoch ein eigenes Ritual schaffen, mit dem ihr ähnliches bewirken könnt. Sofern eure Familie über ein Buch der Schatten verfügt, werdet ihr darin auch ein Ritual für Samhain finden. Solltet ihr der Ersten sein, die sich in eurer Familie mit dem Hexenkult beschäftigen, so legt euch ein eigenes Buch der Schatten an. Übrigens: Rituale müssen nicht wortwörtlich wiedergegeben werden, sie sollten auch nicht auswendig gelernt klingen. Lasst vielmehr eure innere Stimme sprechen, euer Bauchgefühl! Habt ihr erst einmal den richtigen Ton getroffen, funktionieren die Rituale auch, ohne lange Texte auswendig zu lernen.

Am 1. November könnt ihr dann eure toten Ahnen auf dem Friedhof besuchen. Schmückt die Grabstätte mit Äpfeln und Nüssen. Singt ihnen Lieder vor und verabschiedet euch dann von ihnen mit Freude auf ein Wiedersehen. In Meridia wird uns in den frühen Morgenstunden des 1. Novembers von einem Druidenpriester das geweihte Feuer ins Haus gebracht, mit dem wir unsere Herdfeuer wieder anzünden. Solltet ihr nicht das Privileg eines Druiden in eure Nachbarschaft haben, so könnt ihr das geweihte Feuer auch von eurem Ritual mit nach Hause bringen. Zündet am Ritualfeuer eine orangefarbene Kerze an, die ihr in eurem ausgehöhlten Kürbis sicher nach Hause transportieren könnt. Die Kerze sollte für mehrere Stunden in der Küche brennen, bevor ihr bei Morgengrauen das neue Herdfeuer entzündet. Und nicht vergessen: Wenn ihr euch einen neuen Hexenbesen gebunden habt, müsst ihr den alten während eures Rituals dem Feuer feierlich übergeben. An diesen alten Besen könnt ihr auch Wunschzettel binden, die dann im Laufe des Jahres in Erfüllung gehen!

Wahrsagen an Halloween

Kein anderes Fest eignet sich so sehr, um Weissagungen zu machen, wie die Nacht zu Halloween. Daher möchte ich euch ein paar Orakel- und Weissagungsmethoden mit auf den Weg geben. Wenn ihr euch bereits mit Runen auskennt, könnt ihr an Halloween Kürbiskerne mit Runen beschriften und diese dann werfen. Wie das genau geht, erfahrt ihr im Anhang dieses Kapitels. Doch nicht nur die Runen sind ein probates Mittel, um einen Blick durch den Schleier zu werfen; auch die Numerologie eignet sich hervorragend um an Halloween für dich oder deine Freunde kleine Numeroskope zu erstellen. In diesem Buch bringe ich euch die zwei am häufigsten angewandten Methoden etwas näher; wer jedoch mehr über ››Das Magische Arbeiten mit Runen & Zahlen‹‹ erfahren möchte, sollte sich das Buch meines Mannes kaufen: Magnus Lockhardt gibt eine Einführung in beide Orakelmöglichkeiten – leicht verständlich und für jeden nachvollziehbar!

Auch das Tarot will ich an dieser Stelle ins Gespräch bringen. Zwar habe ich aus Platzmangel darauf verzichtet, euch das Tarot näher zu erklären, doch mit dem Tarot lassen sich gute Weissagungen durchführen; mit ihnen könnt ihr einen Blick in eure Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werfen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Tarot-Decks auf dem Markt, von billigen Variationen, bis kitschig oder gar "befremdlich" - doch mir ist ein Tarot-Deck aufgefallen, dass ich euch nur empfehlen kann: Das DruidCraft!

Diesem Tarot ist gelungen, was keinem Tarot vorher gelungen ist; ihre Schöpfer Philip und Stephanie Carr-Gomm haben das Druidentum mit dem Hexenhandwerk verbunden. Ihre von Will Worthington illustrierten Tarot-Karten helfen, einen schnellen Einstieg in dieses Orakel zu finden, da die Karten eine Fülle von Symbolen aufweisen, die bei der Deutung behilflich sind. Daher hier meine Empfehlung: Wenn ihr noch kein Tarot euer Eigen nennt, dann kauft euch DruidCraft – Das Druiden- und Wicca-Tarot, es sollte in keinem Druiden- und/oder Hexenhaushalt fehlen, da es unerlässlich ist für Weissagungen. Allerdings lassen sich seine insgesamt 78 Karten nicht in Kürze vorstellen, sodass ich hier gänzlich darauf verzichten will. Wie gesagt, Philip und Stephanie Carr-Gomm haben mir diese Arbeit auf beeindruckende Weise abgenommen. Weitere Orakelmöglichkeiten an Halloween werde ich zu gegebener Zeit hier aufnehmen.

Copyright der Texte © 2017 Tabitha und Magnus Lockhardt. Redaktioneller Mitarbeiter: Marlon Baker

Alle Texte aus ihrem Buch: Mit Kindern durch das Hexenjahr